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Akku ist die Abkürzung für Akkumulator. Er ist ein Speicher für elektrische Energie, meist auf der Basis eines elektrochemischen Systems. Bestehend aus mehreren wiederaufladbaren Sekundärzellen. Diese sind in Reihe geschaltet und dienen zur Erhöhung der Gesamtspannung. Aufgrund des gleichen Einsatzgebietes und somit eines fast identischen Aussehens kann man viele Akkus mit den nicht wieder aufladbaren Batterien verwechseln.
Zur Funktionsweise: Beim Aufladen des Akkus wird die elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt, wenn ein Verbraucher angeschlossen wird, findet die Rückwandlung in die benötigte elektrische Energie statt. Die Vorrichtung für die sofortige Umwandlung von chemischer in elektrische Energie nennt man galvanische Zelle. Dieses Element besteht aus einer Kombination zweier verschiedener Elektroden und einem Elektrolyten und dient als eine Gleichspannungsquelle. Wenn der Akku aufgeladen oder entladen wird, gibt er Wärme frei – dadurch gibt es einen Teilverlust der aufgewendeten Energie. Die Menge der speicherbaren Ladung eines Akkus wird in Ampérestunden (AH) und Nennkapazität genannt.
Die entnehmbare Kapazität eines Akkus hängt vom Lade- oder Entladeverfahren ab. Beim Entladen des Akkus nimmt die Kapaziät ab, dafür verantwortlich sind die steigenden Verluste am Akku-Innenwiderstand.
Bei unterschiedlichen Akku-Typen verringert sich die entnehmbare Kapazität ebenfalls mit zunehmendem Entladestrom, da ja he nach Akku-Typ unterschiedliche Entladeverfahren zum Einsatz kommen. Der Ladevorgang wird durch den sogenannten Laderegler gesteuert.
Durch eine Reihenschaltung mehrerer Zellen kann man eine Vervielfachung der Spannung erreichen. Wie bei Fahrzeugstarterbatterien mit meist sechs Zellen für 12 Volt Nennspannung, können die Akkus in einem Gehäuse zusammengefasst werden.
Wird der Akku nicht verwendet, verliert er eine Menge an gespeicherter Energie. Diese Selbstentladung hängt vom Typ, der Lagertemperatur und dem Alter des Akkus ab. Im Optimalfall lagert man Akkus im vollen Ladezustand gekühlt.
Durch ihre Netzunabhängigkeit helfen Akkus an Stellen, wo keine Stromzufuhr oder Elektronik vorhanden ist.
Auch Starterbatterien für Fahrzeuge, Schiffe oder Flugzeuge sind im eigentlichen Sinne Akkus und versorgen die jeweiligen Anlasser mit der benötigten Energie. Nach dem Start werden sie über die Lichtmaschine oder einen Generator wieder geladen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Bernhard Heß
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