Solarförderung Endspurt: Stichtag 31. Dezember






Endspurt um die volle Solarförderung

Stichtag 31. Dezember: Jetzt noch auf Strom aus Sonnenenergie umsteigen

(djd). Das Klima schützen und selbst Elektrizität gewinnen: Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach können Hauseigentümer einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten. Der erzeugte Strom wird entweder komplett in das öffentliche Netz gespeist oder selbst genutzt. Ganz gleich, wofür man sich entscheidet: Der Staat unterstützt das Umweltengagement seiner Bürger finanziell. Wer sich die attraktive, für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung sichern möchte, sollte allerdings schnell handeln: Nur Anlagen, die bis spätestens 31. Dezember 2011 in Betrieb gehen, profitieren noch von der vollen Solarförderung.

Garantierte Vergütung für 20 Jahre

Der Stichtag hat starken Einfluss auf die finanzielle Rendite einer Photovoltaikanlage: Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Solarstromproduzenten derzeit eine Einspeisevergütung von 28,74 Cent pro Kilowattstunde – garantiert für 20 Jahre. Für Anlagen, die 2012 oder später installiert werden, wird die Vergütung deutlich niedriger sein. Daher zahlt es sich aus, nutzbare Dachflächen noch in diesem Jahr mit einer Solarstromanlage ausstatten zu lassen. Der Endspurt auf die letzten freien Installationstermine der Fachbetriebe ist längst in vollem Gange.

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Photovoltaikanlagen wandeln das Sonnenlicht umweltfreundlich in Solarstrom um. Für nahezu jedes Dach gibt es passende technische Lösungen. Foto: djd/Schüco

Die eigene Anlage online planen

Wie viel nutzbare Fläche das eigene Dach bietet, worauf es bei der Planung ankommt und wie es um die Renditechancen bestellt ist, das erfahren Interessierte im Internet über einen praktischen Solarkonfigurator. In vier Schritten lässt sich zum Beispiel auf www.schueco.de/green die eigene Solaranlage zusammenstellen: angefangen beim Standort und der vorhandenen Dachform sowie ihrer Ausrichtung bis hin zur individuellen Planung. Am Ende erhält der Bauherr nicht nur einen Richtpreis, sondern auch eine Prognose zu den erwarteten Erträgen aus der eigenen Stromerzeugung. Mit diesen Daten können Kurzentschlossene sich direkt an Fachbetriebe in ihrer Nähe wenden, damit bis Silvester 2011 noch rechtzeitig das Solarzeitalter im eigenen Haus beginnt.

Passende Lösungen für jedes Dach

Photovoltaikanlagen wandeln das Sonnenlicht klima- und ressourcenschonend in Solarstrom um. Ob Sattel-, Pult- oder Flachdach: Hersteller wie etwa Schüco bieten für alle Dachformen geeignete Lösungen an. Entscheidend für die “Stromernte” ist eine individuelle Planung, bei der Dachgröße und -ausrichtung, Gauben und Fenster berücksichtigt werden. Unter www.schueco.de/green gibt es weitere Details.





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Den Energieverlusten auf der Spur






Gebäudedichtheit: Genormtes Verfahren sorgt für zuverlässige Ergebnisse

(djd). Im Neubau zählt eine moderne Wärmedämmung heute zum Standard. Aber auch viele Eigentümer von Altbauten haben inzwischen das Haus oder zumindest die oberste Geschossdecke abdichten lassen – allein schon, um die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Doch gedämmt ist nicht immer gleich dicht: Wer an Fensterrahmen oder im Dachgeschoss bereits mit der bloßen Hand einen Windhauch spüren kann, sollte sich auf die vorhandene Dämmung nicht verlassen. Oft sind es kleinste Luftundichtheiten und Wärmebrücken, die noch zu Energieverlusten führen können.

Die “Blower-Door-Messung”

“Selbst bei gut gedämmten Häusern strömt erfahrungsgemäß bis zu 60 Prozent der Energie durch winzige Fugen und Ritzen in der Gebäudehülle nach außen. Kalte Luft dringt nach innen und muss dann erst wieder kostspielig erwärmt werden”, erläutert Gabriele Leibetseder vom österreichischen Hersteller Isocell. Die Dämm-Expertin empfiehlt deshalb, sowohl in Neu- als auch in Altbauten eine “Blower-Door-Messung” durchführen zu lassen. Dabei handelt es sich um ein genormtes Verfahren. Der dabei ermittelte Wert, die sogenannte Luftwechselrate, gibt an, wie oft die Luft im Gebäude pro Stunde ausgetauscht wird. “Grenzwerte sind in nationalen Normen festgeschrieben. Die Messung eignet sich sowohl für Wohnungen als auch für ganze Gebäude”, so Leibetseder.

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Der Rauch macht's deutlich: Hier zieht es gewaltig unterm Dach. Foto: djd/Isocell

Problemzonen entdecken

Das Verfahren wird von erfahrenen Fachbetrieben (Adressen unter www.klugdämmen.de) vor Ort durchgeführt. Dabei wird in ein offenes Fenster oder eine Tür ein Rahmen eingebaut, der mit Folie bespannt ist. In einer Öffnung dieser Folie befindet sich ein Ventilator, der für einen exakt definierten Druck sorgt. “Leckstellen in der Gebäudehülle können dank des entstehenden Unterdrucks im Gebäude leicht gefunden werden”, sagt Leibetseder. Schon mit der Hand lassen sich die “Problemzonen” in der Gebäudehülle oft ertasten. Weitere Hilfsmittel zum Orten der Leckstellen sind Rauchspender, Luftgeschwindigkeitsmesser und die Thermografie. “Die beim Test aufgebaute Druckdifferenz ist übrigens so klein, dass sie vom Menschen außer durch die Zugerscheinungen nicht fühlbar ist”, betont die Expertin.

Kleinste Durchlässe schließen

Bereits eine Fuge von nur einem Millimeter Stärke verschlechtert den Wärmedämmwert der Gebäudehülle deutlich, das hat das Institut für Bauphysik in Stuttgart ermittelt. Um diesen Effekt zu verhindern, sollten Ziegel fugenlos verputzt sowie Anschlüsse und Kabeldurchführungen wirksam geschlossen werden. Dafür stehen von Herstellern wie Isocell spezielle Dampfbremsen und hochwertige Dichtbänder zur Verfügung, die Fachbetriebe professionell verarbeiten. Das Resultat ist eine vollständig luftdichte Ebene. Unter www.klugdämmen.de gibt es alle weiteren Informationen.





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Fußbodenheizung richtig aufbauen







Gut geplanter Untergrund sorgt für schnelle, verlustarme Wärmeabgabe

(djd). Im Neubau, aber auch bei gründlichen Altbaumodernisierungen, ist die Fußbodenheizung heute die beliebteste Technik zur Wärmeverteilung. Für die Flächenheizung im Boden gibt es eine ganze Reihe guter Gründe. Sie wird als Niedertemperaturheizung mit Wassertemperaturen von um die 30 Grad betrieben, was besonders bei einer Wärmepumpe zu einem sparsamen Betrieb führt. Zugleich spendet die Flächenheizung angenehme Strahlungswärme und vermeidet die unangenehme Luftzirkulation, die normale Radiatoren-Heizkörper mit höheren Heiztemperaturen in Gang setzen. Nicht zuletzt eröffnet die Fußbodenheizung Freiräume bei der innenarchitektonischen Gestaltung, da sie den Verzicht auf störende Heizkörper, beispielsweise vor bodentiefen Verglasungen im Wohnzimmer, möglich macht.

Schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen erwünscht

Einziger Nachteil der Flächenbeheizung: Gewünschte Temperaturänderungen im Raum benötigen relativ viel Zeit, da diese Technik träge und damit langsam reagiert. Wie langsam Änderungen der Heiztemperatur in den Raum gelangen, hängt nicht zuletzt vom Bodenaufbau ab. Bewährt haben sich Fließ-Estriche wie etwa Cemflow Zementfließestrich von Heidelberger Beton. CemFlow wird nach der Verlegung des Heizsystems auf dem vorbereiteten Boden in fließfähiger Konsistenz eingebaut und umschließt daher die Rohre vollständig und ohne wärmedämmende Lufteinschlüsse. Zugleich hat der Baustoff eine vergleichsweise gute Wärmeleitfähigkeit. So gelangt die Heizwärme aus dem Heizungswasser spürbar schneller aus den Rohren an die Bodenoberfläche und damit in den Raum.

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Ein Fließ-Estrich umschließt Fußbodenheizungsrohre lückenlos und vermindert Wärmeverluste spürbar. Foto: djd/HeidelbergCement

Bodenbelag richtig wählen

Als Bodenabschluss zu bevorzugen sind ebenfalls Werkstoffe, die nicht unnötig dämmend wirken. Ideal sind beispielsweise Fliesen oder dünne Natursteinplatten. Holzböden oder Teppiche leiten die Wärme nicht ganz so gut und müssen zudem für die Verlegung auf der Fußbodenheizung freigegeben sein.

Oben leiten, unten dämmen

Während bei einer Fußbodenheizung die Wärmeleitung nach oben an die Bodenoberfläche erwünscht und sinnvoll ist, gilt es, Wärmeverluste nach unten weitgehend zu verhindern. Damit nicht ein Teil der Wärme durch die Decke nach unten geleitet wird, empfiehlt es sich daher, als Untergrund für die Heizungsrohre eine Flüssigdämmung wie etwa Poriment P oder Poriment PRO von Heidelberger Beton einzubauen. Diese fließfähigen Ausgleichsmörtel sind fix und fertig gemischt. Die Flüssigdämmung eignet sich auch als Ausgleichsschicht bei unebenen Böden im Altbau.





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