Dämmmaterial für alle Jahreszeiten



Gut gedämmt durch alle Jahreszeiten

Umweltfreundliche Zellulose wirkt auch als Schutz gegen Hitze

(djd). “Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern”, heißt es gemeinhin. Doch aus den alten Nachrichten wird immer häufiger das Dämmmaterial von morgen. Immer mehr Immobilienbesitzer entscheiden sich dafür, ihr Haus mit Zellulose aus recyceltem Altpapier abdichten zu lassen – das ist nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern auch hochwirksam.

Kein Wärmestau unterm Dach

Die vorteilhafte Wirkung für das Klima im Gebäude ist im Winter, aber ebenso an heißen Sommertagen zu spüren: Neben seinen sehr guten Dämmwerten weiß das Material auch beim Wärmeschutz zu überzeugen. Selbst im Dachgeschoss, wo es ungedämmt fast unerträglich heiß werden kann, sinken die Raumtemperaturen auf angenehme Werte. Der Grund für diesen Effekt: Die Außenwärme, die tagsüber auf das Haus einstrahlt, wird sehr lange in der Konstruktion gespeichert und nur langsam an die Innenräume abgegeben.

Dämmmaterialien

Prima Klima übers ganze Jahr: Eine moderne Gebäudedämmung wirkt ausgleichend auf die Raumtemperaturen, im Winter ebenso wie im Sommer. Foto: djd/Isocell

Einfaches Prinzip

Die Dämmung mit Zellulose folgt einem einfachen Prinzip: Altpapier wird zerfasert und mit mineralischen Salzen versetzt, um es verrottungssicher und brandbeständig zu machen. Zugleich wird das natürliche Grundmaterial damit vor Schimmel- und Ungezieferbefall geschützt. Die fertigen Flocken, die von Herstellern wie beispielsweise Isocell angeboten werden, lassen sich im Gebäude in alle Hohlräume und auch engste Spalten einblasen. Dieses spezielle Verfahren, das nur von zertifizierten Fachbetrieben durchgeführt wird, spart bei der Dämmung viel Zeit und damit auch Kosten für den Bauherrn. Unter www.klugdämmen.de gibt es alle Informationen und Adressen von Fachbetrieben. Auch in Sachen Brandschutz muss Zellulose den Vergleich mit herkömmlichen Dämmmaterialien im Übrigen nicht scheuen. Mit der EN-Klassifizierung “B-s2-d0″ erreicht das Material die bestmögliche Bewertung für brennbare Dämmstoffe.

Ökologisch bereits in der Herstellung

Die Dämmung älterer Gebäude durch Zellulose zahlt sich aus: Der Heizenergieverbrauch wird nachhaltig reduziert, davon profitiert nicht zuletzt die Umwelt. Doch nicht nur das Ergebnis ist ökologisch – schon in der Herstellung ist Zellulose in dieser Hinsicht vorteilhaft. Im Vergleich zu anderen Dämmmaterialien wie Polystyrol oder Glasfaser ist der Primärenergieeinsatz bei diesem Material deutlich geringer. Nach Angaben des Herstellers Isocell beträgt er lediglich ein Sechstel im Vergleich zu Polystyrol und ein Drittel im Vergleich zu Glasfaser.

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Prämie für neue Heizung





Aktion “Deutschland macht Plus”: Lohnender Umstieg auf effiziente Technik

(djd). Hausbesitzer, die sich für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheiden, können jetzt bis zu 500 Liter Heizöl-Prämie einkalkulieren. Dazu müssen sie sich nur an der Aktion “Deutschland macht Plus” beteiligen, die das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) gemeinsam mit Heizgeräteherstellern gestartet hat.

Von effizienter Ölheiztechnik doppelt profitieren

Knapp drei Millionen Heizkessel in Deutschland sind älter als 20 Jahre – ein beträchtliches Potenzial für Effizienzsteigerung und Energieeinsparung. Denn eine neue Brennwertheizung reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zu einem alten Heizkessel um bis zu 30 Prozent, in Kombination mit Solarthermie sogar um bis zu 40 Prozent. Bei der Einbindung von Sonnenenergie ist die Öl-Brennwertheizung führend. Fast jedes zweite neu installierte Öl-Brennwertgerät wurde im vergangenen Jahr mit einer Solarwärmeanlage kombiniert.

Öl-Brennwertheitung

Die IWO-Aktion "Deutschland macht Plus" bringt Heizungsmodernisierern oder Bauherren bis zu 500 Liter Heizöl als Prämie für eine neu installierte Öl-Brennwertheizung. Foto: djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.

Modernisierer und Bauherren, die sich im Rahmen der Aktion “Deutschland macht Plus” für effiziente Ölheiztechnik entscheiden, profitieren gleich doppelt. Sie senken ihre Energiekosten und kassieren eine Heizöl-Prämie: Wer im Aktionszeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2011 eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solaranlage installieren lässt, bekommt 500 Liter, ohne Solaranlage gibt es 350 Liter Heizöl-Prämie.

Gutschein einreichen – Prämie wird ausbezahlt

Interessenten müssen einfach einen für die Aktion registrierten Handwerksbetrieb mit der Installation des neuen Öl-Brennwertkessels oder der Kombination Öl-Brennwert-Solar von einem der beteiligten Gerätehersteller beauftragen. Danach gibt der Kunde bei einem der beteiligten Mineralölhändler eine Heizölbestellung von mindestens 1.500 Litern auf. Anschließend reicht der Kunde den Aktions-Gutschein und die Rechnungen beim Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) ein und bekommt die Prämie ausbezahlt. Unter www.deutschland-macht-plus.de gibt es alle Informationen zur Aktion sowie den Aktions-Gutschein.

Plus machen mit einer Öl-Brennwertheizung

Wer jetzt seine Heizung auf Öl-Brennwerttechnik mit Solar modernisiert, senkt seine Energiekosten um bis zu 40 Prozent. In gleicher Größenordnung sinken die Treibhausgasemissionen. Der Staat bezuschusst die Neuinstallation einer Solaranlage und die Erneuerung der Heizung auf Brennwerttechnik. Hinzu kommen jetzt bis zu 500 Liter Heizöl-Prämie im Rahmen der bis zum 31. Dezember 2011 laufenden Aktion “Deutschland macht Plus”. Auf www.deutschland-macht-plus.de gibt es alle Informationen.





Sparen mit Klimaschutz





Klimaschutz freut auch die Haushaltskasse

Mit dem Umstieg auf eine Wärmepumpe sinken Emissionen und Heizkosten

(djd). In einigen tausend bundesdeutschen Haushalten sorgen echte “Oldtimer” für angenehme Wärme in der kalten Jahreszeit. Dabei gilt doch als Faustregel: Ist die Heizungsanlage 15 Jahre und älter, wird es höchste Zeit für eine Modernisierung. Denn die veraltete Technik schlägt mit einem zu hohen Gas- oder Öl-Verbrauch zu Buche. Wer in einem Zug das Klima entlasten und gleichzeitig die Haushaltskasse schonen möchte, kann auch im Altbau auf regenerative Heiztechniken wie etwa eine Wärmepumpen-Anlage umsteigen – eine Investition, die sich bereits nach wenigen Jahren bezahlt macht.

Klimaschutz

Die Wärmepumpen-Anlage wird platzsparend im Keller installiert. Foto: djd/Daikin

Das beste Beispiel ist Familie Wienker aus Coesfeld. Über 30 Jahre lang wurde das 240-qm-Gebäude mit Öl beheizt – heute spart der Haushalt zwei Drittel der bisherigen Kosten ein und entlastet zugleich Jahr für Jahr die Umwelt um etliche hundert Kilogramm CO2. Die Wienkers entschieden sich für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe von Daikin, die zur Erzeugung von 100 Prozent Wärme nur ein Drittel an Strom benötigt. Zwei Drittel der Energie stammen dagegen aus der Wärme der Luft. Der Umstieg wurde mit einem staatlichen Förderkredit erleichtert. Auch die Installation durch einen qualifizierten Fachbetrieb war eine leichte Übung: Nach nur zwei Tagen war die neue Anlage, die nicht nur heizt, sondern auch für warmes Wasser sorgt, betriebsbereit. Unter www.daikin.de gibt es Adressen von Fachbetrieben.